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Koordination und Bewegungsabläufe muss man dann trainieren oder wieder angewöhnen, wenn z.B. neurologische Erkrankungen vorliegen.
Ausfallerscheinungen nach Bandscheibenschäden sind ein typisches Anwendungsgebiet.
Der Sinn ist, dem Tier durch gezielte Übungen zu zeigen, dass seine Beine "funktionieren".
Das hilft auch nach einer OP, schnell wieder gut laufen zu können und eine Schonhaltung gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Ein Beispiel für einen Sinnepfad finden Sie in "Zur Praxis".
Ein anderes Beispiel:
Hunde und Pferde sehen Farben ähnlich wie rot-grün blinde Menschen. Blau und Gelb erkennen sie am besten.
Diese Tatsache lässt sich äußerst wirkungsvoll für Koordinationsübungen verwenden, sozusagen zur Schulung der Kommunikation zwischen rechter
und linker Gehirnhälfte. Haben Sie ein junges Pferd? Ärgern Sie sich über Stolpern, Taktunreinheiten, Unkonzentriertheiten etc.?
Probieren Sie es mal mit "Blau-Gelb". Aber bitte nicht länger als 20 - 30 Minuten am Stück, denn länger funktioniert die aktive
Konzentration nicht.
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