Mykotherapie

Mykotherapie ? Darunter wird die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Heilpilzen verstanden. Die Mykotherapie kommt – wie die Akupunktur – aus der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung wird hier ebenfalls die Beseitigung der Krankheitsursache anstelle der Verringerung von Symptomen angestrebt.

Wichtig ist die Verwendung von Pilzpulver aus dem ganzen Fruchtkörper. In Extrakten finden sich nur einige Wirkstoffe. Man schätzt etwa 1000 sekundäre Pflanzenstoffe, die sich gegenseitig brauchen, um Ihre Funktion zu erfüllen. Extrakten oder Auszügen fehlen diese und können daher nicht in der gewünschten Weise auf unser Immunsystem wirken.

Da Heilpilze keine schnelle Symptomdämpfung bewirken, ist es sinnvoll, sie etwa 3 Monate zu geben. Dann allerdings können wir beachtliche Heilerfolge erzielen. In vielen Fällen können wir ab der 4. Woche stark belastende Medikamente begleitend langsam ausschleichen. Pilze sind in der Lage, Giftstoffe aufzunehmen und auszuscheiden.

Die Gabe von Pilzen hat keine Nebenwirkungen, was ein besonderer Vorteil bei der Behandlung von chronischen Krankheiten ist. Pilze enthalten viele pharmakologisch wirkende Substanzen. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die die positive Wirkung von Heilpilzen belegen.

Anwendungsbeispiele:
Allergien
Diabetes
Magen-Darm-Erkrankungen
Lebererkrankungen
Nierenleiden
Funktionsstörungen im Lymphsystem
Schilddrüsenerkrankungen

Das besondere an Heilpilzen ist außerdem ihre adaptogene Eigenschaft. Das heißt, wir können ein und denselben Pilz sowohl bei einer Unter- als auch einer Überfunktion einsetzen. Wir können mit ein und demselben Pilz das Immunsystem anregen aber auch beruhigen.