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Zano und der ewige Husten…



Docs Zanoramian (Rufname Zano) ist ein 1993 in New Mexico/USA (Heartland-Ranch) geborener Quarterhorse-Wallach. 1998 wurde er zusammen mit 2 Halbgeschwistern nach Deutschland importiert. Ich war zu dieser Zeit auf der Suche nach einem Pferd und der Trainer meines Vertrauens zeigte mir den Wallach auf einem Foto und meinte „Das ist genau das richtige Pferd für Dich“. Ich war zwar nicht so wirklich überzeugt, denn Zano war zum Zeitpunkt der Aufnahme obwohl bereits 5-jährig, noch ungeritten und entsprechend schlecht bemuskelt. Eigentlich wollte ich ja einen 3-jährigen, aber das hervorragende, starke Fundament überzeugte mich, denn ich suchte einen Gewichtsträger mit absolut korrektem Gebäude.

Anfang März 1998 stand ich in der Quarantänebox vor „meinem“ Pferd – welch ein jämmerliches Bild ! Ihm lief der Rotz aus der Nase, er hustete schwer, auch seine Halbgeschwister waren stark erkältet. Auf meine Frage, was da los sei, wurde mir erklärt, dass dies der erste Transport aus dem sommerlichen New Mexico wäre, bei dem die Pferde uneingedeckt geflogen wären. Anscheinend wurde gespart…. An jenem Märztag war es sehr kalt, regnerisch und stürmisch. Das Ergebnis waren dann 3 Pferde, die die abrupte Klimaumstellung nicht verkrafteten. Mein Zano war am schlimmsten betroffen. Wochenlang wurde er behandelt und erst im Mai 1998 dann vom Tierarzt als gesund entlassen.

Er zog also an Christi Himmelfahrt 1998 um in meinen Offenstall und in die Gesellschaft meiner Warmblutstute Ronja und meines Shettys Alf. Die ersten Monate mit Zano waren einfach toll. Er lernte super schnell, ließ sich problemlos anreiten und zeigte keinerlei gesundheitliche Auffälligkeiten. Aber schon im ersten deutschen Winter holte ihn der Husten wieder ein und ich musste erkennen, dass ich mir ein Pferd mit einem chronischen Atemwegsproblem gekauft hatte, denn auch in den folgenden Wintern tauchte das Problem immer wieder auf. Eindecken bei schlechtem Wetter sowie nasses Heu brachten kurzzeitig Besserung, aber losgeworden ist er den winterlichen Husten nie. Ende 2001 ist Zano in einen Pensionsstall umgezogen. Dort stand er erstmals auf Stroh, die gesamte Umgebung war viel staubiger als daheim und dort eskalierte die Situation dann derart, dass mir die Tierärztin dringend empfahl, den Stall erneut zu wechseln. Ich hatte dann das Glück einen ganz tollen Stall in der Nähe zu finden mit ausschließlicher Späneeinstreu und nassem Heu. Sofort verschwanden die Symptome, tauchten aber im Winter immer wieder auf, mal mehr mal weniger, je nachdem wie lange die frostbedingte Phase der Verfütterung von trockenem Heu dauerte. Dazu kamen immer mal wieder fieberhafte Erkältungen, die wochenlanges Husten mit sich brachten.

Zano war inzwischen soweit kuriert, dass er problemlos trockenes Heu guter Qualität vertrug. Das Heu der Ernte 2008 war aber durch den nassen Sommer dann von so mangelhafter Qualität, dass wir wieder nass machen mussten. Dann kam Ende 2008 / Anfang 2009 eine längere Frostperiode mit Schnee, was bedeutete kein Heuwässern und praktisch kaum Bewegung (außer die im Offenstall). Beides Gift für ein Pferd mit Atemwegsproblemen. Ich stand also wieder vor der Entscheidung, mein Pferd tierärztlich behandeln zu lassen oder eine wirksame Alternative zu finden.

Genau zu diesem Zeitpunkt sah eine Stallkollegin eine Reportage in HR3 über Ines und ihre Erfolge bei einem Ekzempferd. Sie ließ sie also in die Pfalz kommen um ihren Haflinger zu behandeln. Ich habe mich dann eingeklinkt mit etwas gemischten Gefühlen, so nach dem Motto „schaden kann’s ja nicht, aber ob’s was bringt ?“

Bereits nach der ersten Sitzung mit dem Laser (die Zano sichtlich genossen hat !) hat er nur noch wenige Male abgehustet beim ersten Antraben und nach nur 4 Sitzungen war er absolut beschwerdefrei. Ich habe Zano dann sicherheitshalber noch eine 5. Behandlung „gegönnt“, weil er das immer so genossen hat.


Das ist jetzt 3 Monate her und Zano läuft und läuft und läuft…. Und das alles ohne Husten ! Wir erwarten jetzt ganz gespannt den nächsten Winter und sollte Zano dann wieder Probleme haben, weiß ich wo wir Hilfe finden.

Viele Grüße aus der Pfalz Petra + Zano


PS: Bei einer der Sitzungen hat Ines auch einige kleinere Kratzer, Mückenstiche etc, gelasert. Darunter war auch ein „Knubbel“, den Zano von einer allergischen Reaktion auf eine Pilzimpfung zurück behalten hatte. Monatelang hatte er diesen Knubbel bereits am Hals, nach 1 Minute mit dem Laser hat er sich innerhalb von wenigen Tagen völlig zurückgebildet…..
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